Montag, 18. Februar 2008

Sogar die Aktien der Eisengiesserei sind zu heiß ...

Heute habe ich im Internet einen interessanten Bericht vom Anlegerschutzportal von BÖRSE ONLINE gefunden. Nach diesem Bericht versorgt die Eisengiesserei Bühler nicht nur die Nachbarn mit leeren Versprechungen.

Seit Frühjahr 2007 versucht die Eisengiesserei Bühler scheinbar durch Aktienemission neues Geld in Form von Eigenkapital für den Ausbau des Betriebs zu bekommen. Die Versprechungen sind verlockend, auch ich hatte mir schon überlegt Anteile zu besorgen. Das hätte zwei Vorteile gehabt, ich wäre als Miteigentümer vorab über Erweiterungspläne informiert worden und hätte zweitens eine satte Rendite für meine Einlage kassiert.

Das Unternehmen hat in den Jahren 2003 bis 2005 ein Vorsteuerergebnis zwischen Verlust von 130.000 EUR und Gewinn von 215.000 EUR gemacht. Der für 2007 geplante Gewinn von einer halben Million EUR wird wohl nicht erreicht, stattdessen wohl nur um die 250.000 EUR. Träumen darf jeder, seriöse Schätzung aber ist etwas anderes.

Bei 2,25 Millionen Vorzugsaktien und einer Dividende von 0,24 EUR müsste man mindestens einen Gewinn von 540.000 EUR machen um die den Neuaktionären versprochene Dividende überhaupt zahlen zu können. Da der Gewinn wohl nur die Hälfte erreicht, bekommen die Aktionäre statt 8% nur magere 4% und das bei nicht frei verkaufbaren Aktien.

Der Bericht zeigt wieder einmal deutlich, daß es dieser Unternehmensleitung vorrangig nur um Ihre Profitmaximierung geht. Diesmal allerdings auf Kosten der Kapitalgeber.