Samstag, 29. Dezember 2007

Zwischen den Jahren doch noch unerwartet ruhig

An den Weihnachtsfeiertagen hatte ich durch die Tätigkeiten auf dem Gelände der Eisengiesserei noch vermutet, dass dies alles nur Vorbereitungen für den Jahresendlärm sind. Glücklicherweise kam es nicht zu dem befürchteten Lärm und Gestank.
Rückwirkend ist mir aber klar warum ich die Wette verlieren musste.
Ein Controlling-Experte wie Hr.Schmid rechnet sich natürlich aus, ob es sich lohnt den Kupolofen über das lange Weihnachtswochenende auf Betriebstemperatur zu halten, um in dann drei Tage zu nutzen und dann wieder drei Tage ruhen zu lassen.
Da ist es doch gleich besser mit verminderter Belegschaft nur notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen. So spart man sich Lohn- und Energiekosten die ja bekanntermassen den Profit verringern.
Als nette Geste zu Weihnachten für die lärm- und dreckgeschädigten Nachbarn würde ich das also erst einmal nicht ansehen. Wenn im Jahresabschlussbericht 2006 schon über Kapazitätsengpässe gejammert wird und man anschliessend in 2007 auch an Sonn- und Feiertagen häufig genervt wurde, dann kann für 2008 eigentlich nur noch schlimmeres erwarten werden.
Aber vielleicht hatten die entscheidenden Herren der Eisengiesserei Bühler über Weihnachten ja auch die göttliche Eingebung wie man mehr Profit erwirtschaftet und dabei trotzdem auf die Nachbarschaft Rücksicht nehmen kann.
Im Internet finden sich einige Beispiele für umwelt- und nachbarschaftsverträgliche Eisengiessereien in Deutschland, ja sogar in Bayern.